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PROJEKTKOORDINATION

Bergische Universität Wuppertal 

Fakultät für Maschinenbau und Sicherheitstechnik

Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Fiedrich
Dr. Tim Lukas
Moritz Quel

Telefon: +49 202 439-5609
Fax: +49 202 439-5601
E-Mail:
mquel@uni-wuppertal.de

 

Polizeiinspektion Wuppertal

Michael Madre
Polizeirat
Leiter der Führungsstelle
Leiter der Polizeiinspektion i.V.

Telefon: +49 202 284-6051
Fax: +49 202 284-6058
E-Mail:
michael.madre@polizei.nrw.de

 

Stadt Wuppertal

Presseamt

Thomas Eiting
Redakteur

Telefon: +49 202 563-5839
Fax: +49 202 563-8066
E-Mail:
Thomas.Eiting@stadt.wuppertal.de

PROJEKTPARTNER

FÖRDERER

KoSID-Projektgebiet: „Neuer Döppersberg“ (blau) und Elberfelder Innenstadt (violett)

DER NEUE DÖPPERSBERG

Die städtebauliche Neugestaltung des Döppersbergs ist das zentrale und wichtigste Stadtentwicklungsprojekt der vergangenen Jahrzehnte in Wuppertal. Der Bereich war in der Vergangenheit ein unübersichtlicher und wenig attraktiver Zugang zur Elberfelder Innenstadt. Nun weist das Gebiet eine moderne Gestaltung mit hoher Aufenthaltsqualität und Funktionalität auf.

Mit den Baumaßnahmen wurde ein Bahnhofsumfeld geschaffen, das Mobilitäts- mit Konsumfunktionen verbindet und den Döppersberg als Visitenkarte der Stadt aufwertet. Die Erwartungen der Stadtgesellschaft und Politik waren von Anfang an darauf ausgerichtet, ein ansehnliches Entrée und Stadtbild zu erzielen, das den Aufwand der städtebaulichen Umgestaltung rechtfertigt.

Grünflächen, großzügige Verkehrsflächen und Plätze wurden als Verweilzonen entwickelt. Diese werden jedoch nur dann von den Bürgerinnen und Bürgern angenommen, wenn auch das Sicherheitsgefühl dazu einlädt. Erklärtes Ziel der Neugestaltung war daher die Schaffung einer direkten und attraktiven Anbindung des Bahnhofs an die Innenstadt – ohne Angsträume.

„ANGSTRAUM“ ALTER DÖPPERSBERG

Angsträume sind Orte, die aufgrund ihrer Baustruktur, Lage und Nutzung von der Bevölkerung gefürchtet und gemieden werden.

Bahnhöfe und die sie umgebenden Stadtviertel gelten seit jeher als städtische „Schmuddelkinder“. Sie sind vielerorts durch Unsicherheit und einen eher zweifelhaften Ruf geprägt. Der Standortkomplex Bahnhof steht damit beispielhaft für die kriminalitätsfördernden Bedingungen von Mobilitätsschnittstellen. Lange Zeit führte der Döppersberg die Liste der im Angstraumkonzept der Stadt Wuppertal ausgewiesenen Orte an.

Die attraktive Neugestaltung stellt nun eine Zäsur und einen Neubeginn in der Wahrnehmung dieses zentralen Stadtraums dar. Heute bietet sich mit dem (fast) abgeschlossenen Umbau die einmalige Chance, diese als deutlich angstbesetzt wahrgenommene Situation vergessen zu machen. Der Neue Döppersberg ist ein sicherer und lebenswerter Ort, der einladend auf seine vielfältigen Nutzer wirkt.